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| Der Hörspiegel (Germany) | ||||||||||||
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Die 5 Stockholmer Extrem Metaller Spazmosity lassen bei mir mit diesen 3 Songs etwas unerwartet gut aufhorchen. Wegen des blutigen Klischee-Bandfotos und des Logo-Artworks vermute ich Standard-Black Metal, werde aber nicht wirklich bestätigt. Das hier ist einfach sehr viel mehr! Prägende, melödiöse Gitarrenläufe, fette Mosh-Parts wie auch flinke Knüppelei wechseln sich hier wirklich gekonnt ab. Auch der abwechslungsreiche Gesang weiss zu gefallen: Sehr raue, kreischend-leidende Vocals werden gelegentlich von dunklen Growls unterbrochen. Sogar Altmeister Ola Lindgren (Grave) kommt beim Opener „Regicide“ zu bewährten gesanglichen Einlagen. Dieser Fakt lag dann wohl auch auf der Hand, denn Spazmosity haben in seinem hauseigenen Soulless-Studio aufgenommen. Wie auch eigentlich erwartet, wurde hier, fernab von einer trendigen Hochglanzaufnahme, ein schön rauer old-schooliger Sound produziert, der der Band gut zu Gesicht steht. Kompliment! Abschließend muss man sagen, dass sich hier eine starke Portion schwedischer Black/Death ins blasphemische Mark des Hörers prägt! Freunde von geilen Bands wie Abyssos, Nephenzy oder auch Nifelheim können hier bedenkenlos zugreifen,falls Spazmosity hoffentlich schnellstens einen Deal für ein komplettes Album bekommen. |
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